![[Translate to Deutsch:] Bådebyggerne arbejder på et nyt vikingeskib, og I kan møde de erfarne bådebyggere hver dag på værftspladsen frem til 24. oktober. [Translate to Deutsch:] Bådebyggerne arbejder på et nyt vikingeskib, og I kan møde de erfarne bådebyggere hver dag på værftspladsen frem til 24. oktober.](/frontend/_processed_/d/3/csm_2020_09_18_16_47_43_WK_45b467b4ad.jpg)
Handwerker erleben
Im Zentrum der Museumsinsel befindet sich die Werft, auf der die Bootsbauer des Museums das ganze Jahr über an Rekonstruktionen von Wikingerschiffen und anderen traditionellen Holzbooten arbeiten.
Im Sommer werden außerdem weitere maritime Handwerke der Wikingerzeit zum Leben erweckt.
Von Mai bis September lässt sich erleben, wie traditionelle Methoden und Techniken noch heute angewendet werden. Je nach Besuchszeit können – neben den Bootsbauern – auch Schmied, Textilhandwerker, Holzschnitzer oder Seilmacher bei der Arbeit erlebt werden.
Maritime Handwerke finden täglich von Mai bis September von 10:00 bis 17:00 Uhr statt.
Bootsbauer auf der Werft
In der Mitte der Museumsinsel liegt die Werft. Hier arbeiten die Bootsbauer an Rekonstruktionen von Wikingerschiffen und anderen traditionellen Holzbooten.
Der Duft von frischem Teer liegt in der Luft, und das rhythmische Geräusch der Axt, die auf das Eichenholz trifft, ist über den ganzen Platz zu hören.
Die Bootsbauer arbeiten unter anderem an einem Wikingerschiff – Skuldelev 5, das in der Wikingerschiffshalle ausgestellt ist. Dabei werden die besonderen Techniken der Wikinger anschaulich erklärt und vorgeführt.
In einem eigenen Bereich können Besucher im Workshop „Baue ein Boot“ selbst kreativ werden und die eigenen Fähigkeiten im Bootsbau testen.
Der Seilmacher in der Seilmacherwerkstatt
Das Seilherstellung gehört zu den ältesten Handwerken der Welt. Viele der Techniken und Werkzeuge haben sich seit der Wikingerzeit kaum verändert.
Verwendet wurden unter anderem Lindenbast, ergänzt durch Materialien wie Pflanzenfasern, Tierhäute, Haare und Wolle.
Im Laufe des Sommers lässt sich ein Handwerker bei der Arbeit erleben, der verschiedene traditionelle Techniken und Materialien des Seilmachens beherrscht.
Er arbeitet unter anderem an Seilen für das Schiff Skuldelev 5, das auf der Werft gebaut wird.
Die Schmiede im Zelt auf dem Werftplatz
Eisen ist vermutlich nicht das erste Material, an das man denkt, wenn man ein Wikingerschiff sieht. Dennoch sind es Eisennieten und Holznägel, die die Schiffe zusammenhalten – und die Arbeit des Schmieds ist daher ein entscheidender Teil des Bootsbauprozesses.
Wenn man dem Schmied im Museum begegnet, erhält man einen besonderen Einblick in die schwierige Kunst, das glühend heiße Eisen zu bearbeiten.
In diesem Sommer lässt sich erleben, wie die Schmiede über ihren Esse ins Schwitzen geraten, während sie eine Ankerkette für den Anker anfertigen, der im vergangenen Jahr für das Schiff Skuldelev 5 hergestellt wurde, das auf der Werft gebaut wird.
Vielleicht lässt sich beim Blasebalg mithelfen, während man mehr über den spannenden Prozess erfährt, bei dem Eisen zu Nieten, Ankerketten und Werkzeugen geschmiedet wird.
Der Holzschnitzer unter dem Halbdach auf dem Werftplatz
Viele Gegenstände aus der Wikingerzeit sind reich mit schönen Holzschnitzereien verziert. Das gilt auch für die Wikingerschiffe, die teilweise mit kunstvoll geschnitzten Köpfen und Schwänzen geschmückt sind.
Am Schiff Skuldelev 5, das in der Wikingerschiffshalle ausgestellt ist, findet sich beispielsweise ein kleiner Rest einer Verzierung an einer Seite des Schiffes.
In der Wikingerzeit nannte man die geschickten Handwerker, die Holz in fantasievolle und schöne Figuren verwandeln konnten, vermutlich „Holzschnitzer“. Im Wikingerschiffsmuseum lässt sich im Sommer eine der besten Holzbildhauerinnen Dänemarks entdecken (wie das Handwerk heute genannt wird).
Im Laufe des Sommers fertigt sie verschiedene Schnitzereien an, die für die neue Rekonstruktion des Kriegsschiffes Skuldelev 5 verwendet werden können, das auf der Werft gebaut wird.
Textilhandwerk in der Seilermacherwerkstatt
Damit Menschen vor 1000 Jahren lange Strecken über das Meer segeln konnten, war es notwendig, dass viele verschiedene Handwerker zusammenarbeiteten, um ein Segel herzustellen.
Ein Rahsegel wirkt aus der Ferne wie ein einfaches Quadrat, tatsächlich aber ist es das Ergebnis einer umfassenden Zusammenarbeit zwischen Webern, Seilmachern und Segelmachern. Die Grundlage eines Segels ist ein Faden, der zum Beispiel aus Wolle oder Flachs gesponnen wird und anschließend zu einem dichten Stoff verwoben wird.
Im Laufe des Sommers lässt sich unsere Textilhandwerkerin Sofia Carlsen erleben, die zeigt, wie man in der Wikingerzeit mit einem aufrechtstehenden Gewichtswebstuhl Segel webte. Außerdem arbeitet sie mit Wolle von Spelsau-Schafen, einer alten nordischen Rasse, und zeigt, wie die rohe Wolle durch Kämmen und Spinnen mit der Handspindel verarbeitet wird. Auf diese Weise werden die Fasern in den starken Faden verwandelt, der die Grundlage für das Segel bildet.
Erlebe eine Hommage an Schafe, Brennnesselfasern und die große Arbeit der Frauen der Vergangenheit im maritimen Handwerk.
Die Weberin arbeitet im Wikingerschiffsmuseum in Roskilde.




